16.04.2018 – Sömmerda – Verfassungsfeindliche Parolen und Körperverletzung an Supermarkt

Am Montag rief ein 22-jähriger Mann zunächst verfassungsfeindliche Parolen gegenüber Kund*innen eines Supermarktes in Sömmerda. Später trat er einem Anwohner mehrfach gegen den Kopf, während dieser auf der Treppe seines Wohnhauses wartete. Der Mann wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei erteilte dem Täter mehrfach Platzverweise, denen er nicht nachkam. Es laufen nun Anzeigen wegen Körperverletzung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

02.09.2017 – Sömmerda – Hitlergruß bei Rafting- Veranstaltung

Bei der alljährlichen Rafting- Veranstaltung am 02.09. in Sömmerda haben zwei betrunkene Männer den Hitlergruß gezeigt, während eine Band auftrat. Ein weiterer Besucher der Veranstaltung zeichnete dies mit seinem Handy auf. Die beiden Männer erhielten ein Platzverweis von der Polizei für den Bereich der Veranstaltung.

14.12.2016 – Sömmerda – Polizeibekannter Mann bepöbelt und schlägt Geflüchtete

Zwei Geflüchtete wurden am Mittwochnachmittag von einem betrunkenen und polizeibekannten Täter zunächst verbal angegriffen. Im weiteren Verlauf schlug der Täter einen der Betroffenen ins Gesicht. Zeug*innen verhinderten wohl eine weitere Eskalation, indem sie couragiert dazwischen gingen. Die Polizei ermittelt gegen den 21-jährigen Täter wegen Körperverletzung.

11.12.2016 – Sömmerda – 15 Angreifer verprügeln und hetzen 3 Geflüchtete

Auf einem Konzert in der Nacht zum Sonntag wurden 3 Geflüchtete von einer ganzen Gruppe angegriffen, geschlagen und getreten. Nachdem die Angegriffenen durch den Sicherheitsdienst aus dem Veranstaltungsraum gebracht wurden, versammelte sich draußen eine 15-köpfige Gruppe, die sie verfolgten und volksverhetzende Parolen riefen. Einer der Betroffenen musste im Krankenhaus behandelt werden.

11.08.2016 – Kölleda (Landkreis Sömmerda) – Kind wird auf Schulhof rassistisch angegriffen und beschimpft

Ein Mann ist auf das Gelände einer Schule eingedrungen und hat einen 14-jährigen Jungen aus Afghanistan angegriffen. Er schlug dem Betroffenen gegen den Kopf und würgte ihn. Außerdem hat der Täter den Jungen rassistisch beschimpft. In Verdacht stehe ein 35-Jähriger aus der Region, der aber noch nicht zu den Vorwürfen gehört worden sei. Ermittelt wird wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung und Volksverhetzung.

05.05.2016 – Kölleda – Angriff auf Geflüchteten mit Kindern

An Himmelfahrt wurde ein Geflüchteter mit drei Kindern von mehreren unbekannten Täter*innen angegriffen. Zunächst wurden diese aus einer Gruppe von sieben Unbekannten heraus angesprochen. Was diese sagten, konnte aufgrund der Sprachbarrieren bisher noch nicht geklärt werden. Einer von ihnen zerstach in der weiteren Folge mit einem Messer den Vorderreifen des mitgeführten Fahrrades. Ein weiteres Rad nahm die Gruppe mit, warf es jedoch wenige Meter weiter wieder weg.

07.10.2015 – Olbersleben – Anwohner von hinten attackiert

Am Mittwochabend wurde ein politisch aktiver Bürger attackiert. Während er auf seinem Motorrad saß, stürmte der Angreifer von hinten auf ihn zu und stieß eine Mistgabel in seinen Oberschenkel. Der Betroffene konnte verletzt fliehen und verblieb daraufhin eine Woche im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

15.11.2014 – Sömmerda – Rassistisches Verhalten von Behördenleiter in Sömmerda

In einem, mit versteckter Kamera, gedrehtem Bericht des ARD-Magazins „Monitor“ äußerte sich der Leiter der Ausländerbehörde im Landkreis Sömmerda auf diskriminierende Weise gegenüber Flüchtlingen. Anlass war ein Gespräch des Behördenleiters mit Asylbewerbern aus Eritrea. „Irgendwann werde ich verdammt sauer, wenn ich laufend irgendwo höre, es reicht nicht, es reicht nicht“, sagt der Behördenleiter in dem Beitrag. Die Flüchtlinge hätten bisher „keinerlei Einzahlung, keinerlei Leistung“ in Deutschland gebracht. Darüber hinaus hätten sie gefälligst deutsch zu sprechen, da dies schließlich die Amtssprache sei.